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Glossar

Isolierte Laufzeit

Eine isolierte Laufzeit führt Code abgeschottet aus, ohne Zugriff auf Netz, Dateisystem oder andere Programme. So schützt sie Daten in Apps aus dem Unternehmen.

Was ist eine isolierte Laufzeit?

Eine isolierte Laufzeit ist eine Umgebung, in der Programmcode abgeschottet läuft. Der Code bekommt nur die Fähigkeiten, die ihm ausdrücklich gegeben werden. Alles andere bleibt ihm verschlossen: das Internet, das Dateisystem des Servers, andere Programme auf derselben Maschine. Bekannte Formen sind Container, virtuelle Maschinen und sogenannte Isolates, leichte Sandboxen innerhalb einer JavaScript-Engine.

Der Nutzen ist einfach: Selbst wenn Code einen Fehler hat oder etwas Unerwartetes versucht, bleibt der Schaden auf seinen eigenen Bereich begrenzt. Gerade bei Software, die eine KI geschrieben hat, ist das eine wichtige Grundlage.

Isolierte Laufzeit bei Openbase.one

Bei Openbase.one läuft der Code jeder App in einer isolierten Laufzeit auf Basis von workerd-Isolates, ohne Netzwerkzugriff. Eine App erreicht weder das Internet noch andere Workspaces.

Dazu kommen zwei weitere Schichten:

  • Apps schreiben kein SQL. Jeder Datenzugriff geht über das SDK und ein Capability-Gateway, das jeden Aufruf gegen Workspace, App und Rechte prüft.
  • Workspaces sind auf Datenbankebene getrennt, mit Row-Level-Security.

Für euch heißt das: Eine App sieht nur, was sie sehen darf, und kann Daten nicht still nach außen schicken. Ob eine App fachlich das Richtige tut, bleibt eure Entscheidung, die Prüfung vor dem Livegang und der Weg zurück zur Vorversion helfen dabei.

Beschreibt eure erste App und seht, wie sie geprüft live geht.

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