Was ist Mandantenisolation?
Viele Cloud-Anwendungen bedienen mehrere Kunden mit derselben Software und derselben Infrastruktur. Jeder Kunde ist dabei ein Mandant (englisch: Tenant). Mandantenisolation beschreibt alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass ein Mandant weder die Daten noch die Rechenvorgänge eines anderen sehen oder beeinflussen kann.
Übliche Ebenen sind:
- Datenbank: getrennte Datenbanken, getrennte Schemas oder Regeln auf Zeilenebene (Row-Level Security), die jede Abfrage auf den eigenen Mandanten begrenzen.
- Anwendung: Jede Anfrage trägt die Mandantenzugehörigkeit aus der Anmeldung, nicht aus einer Eingabe des Nutzers.
- Laufzeit: Code verschiedener Mandanten läuft voneinander abgeschottet.
Je weiter unten im System die Trennung greift, desto weniger hängt sie davon ab, dass jede einzelne Zeile Anwendungscode stimmt.
Mandantenisolation bei Openbase.one
Bei Openbase.one ist euer Workspace der Mandant. Workspaces sind auf Datenbankebene mit Row-Level Security getrennt. Welcher Workspace gemeint ist, ergibt sich immer aus der Anmeldung.
Dazu kommt die Trennung der Apps: App-Code läuft in einer isolierten Laufzeit ohne Netzwerkzugang und erreicht weder das Internet noch andere Workspaces. Apps schreiben kein SQL. Jeder Datenzugriff geht über das SDK und ein Gateway, das jeden Aufruf gegen Workspace, App und Rechte prüft. Die Daten der Plattform liegen in Frankfurt.
Beschreibt eure erste App und seht, wie sie geprüft live geht.
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