Was ist SAML?
SAML (Security Assertion Markup Language) ist ein offener Standard für den Austausch von Anmelde- und Berechtigungsdaten. Die heute übliche Version SAML 2.0 stammt aus dem Jahr 2005 und wird von der Organisation OASIS gepflegt.
Bei SAML gibt es zwei Rollen:
- Identity Provider (IdP): das System, das Personen kennt und ihre Anmeldung prüft, zum Beispiel Microsoft Entra ID, Okta oder ein eigener Verzeichnisdienst.
- Service Provider (SP): die Anwendung, die eine Person nutzen will.
Will sich jemand anmelden, leitet die Anwendung an den IdP weiter. Der IdP prüft die Person und schickt eine signierte Bestätigung (Assertion) zurück, oft mit Attributen wie E-Mail-Adresse oder Gruppen. Die Anwendung vertraut dieser Signatur und lässt die Person hinein.
SAML ist vor allem in größeren Organisationen verbreitet, die einen zentralen Identitätsanbieter betreiben und jede Anwendung daran anbinden wollen. Neuere Anwendungen setzen oft zusätzlich auf OpenID Connect, das auf OAuth 2.0 aufbaut.
SAML bei Openbase.one
SAML gibt es im Enterprise-Tarif. In allen anderen Tarifen meldet ihr euch mit Google Workspace, Microsoft Entra ID, einem passwortlosen E-Mail-Code oder einem Passwort an; Admins können Passwörter abschalten. Wenn euer Unternehmen einen eigenen SAML-Identitätsanbieter vorschreibt, sprecht uns zum Enterprise-Tarif an.
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